für Umwelt und Naturschutz in Kernen i.R.

  • Mai, 2022
  • Veranstaltung am 12. Mai 2022: Klein-Solaranlagen zur Stromerzeugung

    Der Wunsch, bei der Energieerzeugung von fossilen Brennstoffen unabhängig zu werden, nimmt aufgrund des Klimawandels und auch wegen der allgemeinen Energiekrise zu. Mit der Entwicklung von kleinen Photovoltaikanlagen auf dem Balkon oder auf der Garage bietet sich eine Lösung an, bezüglich der Energieversorgung autark werden zu können. Aufstellen-Anmelden-Einstecken und Strom erzeugen. Ist das so einfach? Was muss man bei der Installation alles beachten? Gibt es Vorgaben? Rechnet sich so eine private Anlage? Auf diese und weitere Fragen erhalten Sie Antworten bei der Veranstaltung "Klein-Solaranlagen zur Stromerzeugung". Der BUND-Ortsverband lädt zusammen mit OV Bündnis 90/Die Grünen und der OGL Kernen zu dieser Veranstaltung ein. Sie findet am Donnerstag, den 12. Mai 2022 um 19:30 Uhr in der Stettener Glockenkelter statt.
  • Januar, 2022
  • Stellungnahme BUND OV Kernen zum Lärmaktionsplan der Gemeinde Kernen

    In der Ortsdurchfahrt Rommelshausen werden die zulässigen Lärmwerte überschritten. Dies hat ein Gutachten ergeben, das den bestehenden Lärmaktionsplan der Gemeinde aus dem Jahre 2017 bewertet hat. Der Plan muss fortgeschrieben werden mit Beteiligung der Öffentlichkeit.
    Nachfolgend nun die Stellungnahme des BUND-OV Kernen im Wortlaut:

    " Ausgangspunkt: Die Überprüfung der bisherigen Lärmaktionsplanung eröffnet erweiterte Handlungs-möglichkeiten in Bezug auf Lärmminderungsmaßnahmen wie z.B. Geschwindigkeitsreduzierungen. Vielen Dank in sofern für die Einbeziehung in die Bürgerbeteiligung.

    Feststellung: Der BUND begrüßt die Reduzierung der vorgeschlagenen Höchstgeschwindigkeit in Rommelshausen auf Temo 30 km/h. Lt. Gutachten kann damit eine Lärmreduzierung von ca. 3 dB(A) erwartet werden.
    Die berechneten Lärmpegel von > 65 dB(A) erfordern jedoch nach unseren Beobachtungen - ins-besondere auch in Stetten - dringend weitere Maßnahmen. Die tatsächlichen Ergebnisse der neuen Geschwindigkeitsregeln sollten ohnehin durch Messungen der relevanten Pegel an kritischen Stellen überprüft werden.
    Bei den Überlegungen zur Reduzierung des Lärmgeschehens wird völlig außer Acht gelassen inwieweit stark beeinflussende Faktoren wie zum Beispiel nicht eingehaltene zulässige Höchstgeschwindigkeit, Ampeln und Kreuzungsverkehr (mit Beschleunigung / Bremsen), Unebenheiten (z.B. zu niedrige Kanaldeckel), der Straßenbelag (z.B. Pflaster) und Reflexionen mitverantwortlich sind.
    Zu den Einflussmöglichkeiten in diesem Zusammenhang zählen etwa die Umgestaltung des Straßen-raums, Begrünung, Verwendung von sog. Flüster-Asphalt, intelligente Bebauung / Beleuchtung, verbesserte Verkehrsführung usw.
    Um Gesundheitsschutz und Aufenthaltsqualität für Mensch und Natur (auch Insekten) im direkten Umfeld der Hauptstraßen zu verbessern sollten alle Möglichkeiten durch die Gemeinde Kernen genutzt werden. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Andrea Höchstädter, Martin Silber, Margret Thumm-Jorge"
  • Juni, 2021
  • Jahresmitgliederversammlung am Di., 29.Juni 2021 (19:30 Uhr)

    Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns im Vorstand für eine Videokonferenz entschieden. Daher ist für alle interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Anmeldung zur Sitzung unter bund.kernen@bund.net erforderlich. Alle angemeldeten Personen erhalten dann vor der Sitzung den Link zur Videokonferenz.
    Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

    Begrüßung
    Feststellung der Beschlussfähigkeit
    Berichte des Vorstandes und der Schatzmeisterin mit anschließender Aussprache
    Bericht der Kassenprüfer
    Gemeinsame Entlastung des Vorstandes und der Schatzmeisterin
    Ausblick auf 2022
    Anträge von BUND-Mitgliedern und Sonstiges

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  • Oktober, 2020

  • Die aktuelle Position im Vorstand des BUND Kernen zur aktuell geführten Debatte
    um 5G, WLAN und CO.


    Seitdem es technischen Fortschritt gibt streiten sich auch die Menschen darüber, ob er uns schadet und ob er uns sogar krank macht. Bei einer sichtbaren Gefahr ist es noch relativ einfach, subjektiv den Grad einer Gefährdung einzuschätzen. Fast unmöglich wird es bei unsichtbaren Gefahren wie der Strahlung. (So hieß es beispielsweise beim Aufkommen von Atomwaffen noch zunächst, man könne sich mit einer hochgehaltenen Aktentasche vor der Strahlung schützen!) Erst das Einbeziehen von wissenschaftlicher Erkenntnis kann dem Laien bei einer Antwort dann helfen. Aber, wie häufig bei wissenschaftlich geführten Diskussionen gibt es unterschiedliche Erkenntnisse und keinen Stillstand der Forschung.
    Strahlung ist nicht gleich Strahlung und es macht einen Unterschied, ob es sich um einfache (niedrigwellige) Radiowellen für den Empfang eines Rundfunksenders handelt, oder um eine hochfrequente Strahlung für den Empfang von kompakten Datenmengen handelt. Und nicht alle Menschen sind gleich. So wie es mehr oder wenig kälteempfindliche oder lärmempfindliche Menschen gibt, so gibt es auch eine unterschiedliche Sensibilität der Menschen für Strahlung.
    Für einen Umweltverband wie den BUND in Kernen ist es vor diesem Hintergrund schwer bis unmöglich für seine Mitglieder und die örtliche Politik eine verbindliche Aussage zu Grenzwerten bei den Themen 5G, WLAN und Mobilfunk treffen zu können. Eine selbstverständliche, manchmal unkritische Nutzung von Mobilfunk auf der einen Seite vor Augen, äußerst komplexe Ursachen für das Entstehen von Krankheiten auf der anderen Seite machen ratlos.
    Es gibt Auswirkungen und reale Symptome, aber welche Ursachen können dafür konkret bestimmt werden? Es macht einen Unterschied, ob stundenlang ein Mobiltelefon an meinem Ohr hängt oder ob ich im Sekundenbereich mit meinem Fahrzeug durch ein hochfrequentes Antennensignal fahre. Auch Experten sind sich nicht einig, die von der Politik festgelegten Grenzwerte beruhen immer nur auf dem Stand der Forschung zu einem bestimmten Zeitpunkt. (Hinzu kommen noch unterschiedliche charakterliche Veranlagungen im Umgang mit Risiken). Es hilft am Ende nur der Appell an einen persönlich vorsichtig-restriktiven Umgang bei der Nutzung von strahlungsbasierter Technik und eine allgemein formulierte Forderung an die Politik nach mehr Forschung um Restrisiken auszuschließen. Vielleicht hat der vorsichtige, staatliche Umgang mit der Corona-Pandemie hier ein neues positives Beispiel gegeben.

    Ausbau 5G: Fazit
    Der Ortsverband teilt die allgemeine Einschätzung des Bundesverbandes:
    In der öffentlichen Diskussion über das mobile Breitband 5G geht es primär um die Chancen für Wirtschaft und Industrie. Kaum thematisiert werden dagegen mögliche gesundheitliche Risiken, die mit dem Einsatz von 5G verbunden sein können. Aus Sicht des BUND muss die Bundesregierung die Gesundheit der Menschen endlich in den Blick nehmen. Weder sind die Wirkungen auf Risikogruppen wie Kinder ausreichend untersucht, noch lassen sich Aussagen von 5G-Befürwortern, dass es keine Risiken durch die flächendeckende Nutzung elektro-magnetischer Strahlung gäbe, wissenschaftlich belegen. Aus Vorsorgegründen sollte die Bundesregierung dem Beispiel Schweiz folgen und eine Absenkung der Grenzwerte aller Mobilfunksendeanlagen vor dem weiteren Ausbau um mindestens 90 Prozent veranlassen.

    September 2020
  • September, 2020
  • BUND-Jahresmitgliederversammlung am Sa., 10.10.2020

    Zur seiner Jahresmitgliederversammlung lädt der BUND-Ortsverband Kernen seine Mitglieder und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich ein.
    Ort dieser Versammlung ist Saal 3 des Bürgerhauses in Kernen-Rommelshausen.
    Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:
    - Begrüßung
    - Berichte des Vorstandes und der Schatzmeisterin, Aussprache
    - Bericht der Kassenprüfer
    - Entlastung des Vorstandes
    - Entlastung der Kassenprüfer
    - Ausblick
    - Anträge von BUND-Mitgliedern, Sonstiges.
    - Ca 10:30 Uhr: Kurzreferat mit dem Titel "Streuobst - seine ökologische Bedeutung".
    Anschließend Gang zur Saftpresse der IG Streuobst auf dem Schulhof der Rumold-Realschule. Herr Karl-Heinz Schmid wird hier einen Überblick der Arbeit dieser Interessensgemeinschaft geben.
    BUND-Mitglieder und interessierte Mitbürgerinnen/Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen. Gerne dürfen Sie zur Saftpresse
    auch eigene Äpfel mitbringen, die dann zum leckeren, frischen Saft gepresst werden können.
  • Globaler Klimastreik am Fr., 25.September - Machen Sie mit!

    Nach langer Pause geht es bundesweit wieder auf die Straßen. Zusammen mit Fridays For Future ruft der BUND in einem großen Bündnis mit Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialverbänden dazu auf, den Klimaprotest der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Wälder sterben an Trockenheit, Hitzewellen in ganz Europa, und im globalen Süden verlieren Millionen Menschen durch Dürren, Stürme und Überflutungen ihre Lebensgrundlagen. Auch bei der Klimakrise muss die Bundesregierung endlich auf die Wissenschaft hören und entschlossen handeln. Im Oktober wird auf dem EU-Gipfel über die europäischen Klimaziele als Beitrag zum Pariser Klimaabkommen entschieden. Setzen wir deshalb am 25.9. ein deutliches Zeichen! Bundesweit und auch in mehreren Städten unserer Region wird es am 25. September Aktionen geben: So z.B. in Ludwigsburg, Winnenden, Schwäbisch-Gmünd und in Stuttgart.
    Ablauf in Stuttgart: 13Uhr: Start Demozug im Stadtgarten (Nähe Bahnhof), 14Uhr: Kundgebung im Stadtgarten.
  • April, 2020
  • Fotowettbewerb des BUND - Gelungene Naturaufnahmen gesucht!

    Sie besitzen bereits reizvolle Naturfotos oder wollen diese wunderbare Jahreszeit gerade während der "Corona-Krise" nutzen um entsprechende Aufnahmen zu machen? Pflanzen, Tiere oder auch Wildnis können sich von ihrer schönsten Seite zeigen. Ob dabei Ihre Fotos (digital oder als Bildabzug) weit verbreitete Spezies zeigen oder eher seltene, ist dabei unerheblich - allerdings müssen sie garantiert aus Baden-Württemberg sein.
    Der Landesverband des BUND Baden-Württemberg lobt diesen entsprechenden Fotowettbewerb aus. Einsendeschluss ist der 30. April 2020. Sie können bis zu vier Ihrer Motive/Fotos beim Wettbewerb einreichen. Als Preise winken z.B. ein Honig-Abo, Nisthilfen und Unterschlüpfe für bedrohte Arten, Buchpreise oder ein BUND-Jahresabo.
    Ihre Bilder senden Sie bitte an angela.koch@bund.net oder posten sie in der Facebook-Gruppe "Wildes Baden-Württemberg" mit der Markierung #buntes BaWü.
    Die vollständigen Informationen zum Fotowettbewerb sind abrufbar unter https://www.bund-bawue.de.
  • März, 2020
  • Absage der Mitgliederversammlung

    Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
    liebe Freunde und Förderer des BUND,
    die für Di., 24.März vorgesehene Jahres-Mitgliederversammlung wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Die aktuelle gesellschaftliche Situation mit der großen medizinischen Herausforderung "Corona" erfordert diese Maßnahme. Wir wollen dadurch einen Beitrag zur Entschleunigung der Infektionsrate durch dieses für uns Menschen bedrohliche Virus beitragen.
    Zu entsprechender Zeit werden wir den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben.
    Martin Silber für den BUND/OV Kernen
  • Oktober, 2019
  • Veranstaltung: Die neue digitale Welt in Kernen - schön? am Mi., 6.11.2019

    Der Gemeinderat Kernens hat vor einigen Monaten durch sein Votum für eine Kooperation mit der Deutschen Telekom AG die Voraussetzung für die Erstellung und den Ausbau eines 5G-Netzes in unserer
    Gemeinde geschaffen.
    Der örtliche BUND hat sich deshalb entschlossen, eine Veranstaltung mit ausgewiesenen Fachleuten zum komplexen Themenbereich der möglichen Folgen eines solchen Ausbaus auf uns Menschen durchzuführen.
    Als Referenten treten auf: Jürgen Merks vom BUND-Regionalverband Stuttgart
    und Peter Hensinger von diagnose : funk

    Mit diesem Informations- und Diskussionsabend möchte der BUND einen Beitrag zur Diskussion im örtlichen Gemeinderat
    sowie in der Kernener Bevölkerung leisten.
    Eingeladen sind deshalb alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinderätinnen und Gemeinderäte unserer Kommune.
    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Rommelshausen.
  • Juli, 2019
  • Informationsveranstaltung zum geplanten Nordostring Stuttgart

    Am Di., 16. Juli 2019 um 19:30 Uhr - im Foyer der Wilhelm Enßle Halle in Remshalden-Geradstetten:
    Dieses Vorhaben wird von Bundes- und Landespolitikern forciert, im Bundesverkehrswegeplan wurde es als "weiterer Bedarf" eingestuft - aber mit Planungsrecht versehen. In den Regionalverkehrsplan wurde es gegen die Stimmen von Grünen und Linken aufgenommen.
    Dagegen formiert sich Widerstand in der Zivilgesellschaft. Es besteht die Sorge, dass dieses Projekt direkte Aus-wirkungen auf die Verkehrssituation im Remstal hat. Die B29 würde im Norden Stuttgarts direkt an die B10 und die A81 angeschlossen, so entstünde eine neue weiträumige Ost-West-Verbindung für den Fernverkehr zwischen Bayern und Rheintal.
    Noch ist es nicht zu spät: Viele Bürger, Umweltverbände, Landwirte und auch Kommunen kämpfen vor Ort seit vielen Jahren dagegen. Getragen wird dieser Widerstand u.a. von der ARGE Nord-Ost e.V. . Referent
    Joseph Michl ist ein Vertreter dieser Vereins.
    Veranstalter sind der LNV-Arbeitskreis Rems-Murr-Kreis, NABU-Kreisverband Rems-Murr sowie der BUND-Kreis-verband Rems-Murr.

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